150 Jahre Banking
Das Vermächtnis
Das Kontobuch liegt geschlossen auf meinem Schreibtisch.
Der Federkiel daneben ist längst getrocknet.
Ich habe Menschen kommen und gehen sehen.
Ich habe Wirtschaftskrisen erlebt.
Währungsreformen.
Börsenbooms.
Inflation.
Digitalisierung.
Und den Beginn einer neuen Zeit.
Wenn mich heute jemand fragt, was ich nach über 150 Jahren im Bankwesen gelernt habe, antworte ich nicht mit Zahlen.
Ich antworte mit einem einzigen Satz.
Geld verändert sich ständig.
Vertrauen ist zeitlos.
Deshalb wünsche ich mir für die Zukunft keine größere Bank.
Keine schnellere App.
Keine intelligentere KI.
Ich wünsche mir Menschen, die verstehen, was sie besitzen.
Die Verantwortung übernehmen.
Die Fragen stellen.
Und ihre finanzielle Zukunft bewusst gestalten.
Denn am Ende entscheidet nicht die Technologie.
Sondern der Mensch.
Vielen Dank, dass Sie mich auf meiner Reise begleitet haben.
– Jakob

